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Presse-, Druck- und Verlags-GmbH – Zuverlässige Transportgutsicherung für die Druckindustrie

In der Druckindustrie hat sich zur Transportgutsicherung mittlerweile die Umreifungstechnik als günstigste und meist auch schnellste Methode mit dem geringsten Material- und Energieeinsatz bewährt. Viele bekannte Druck- und Verlagshäuser setzen dabei auf Umreifungstechnik von MOSCA, so wie auch die Presse-, Druck- und Verlags-GmbH in Augsburg.

Neben anderen Zeitungsprodukten wird hier täglich die „Augsburger Allgemeine Zeitung“ produziert, die mit einer Gesamtauflage von 370.000 Exemplaren und 24 Regionalausgaben eine der größten Abonnement-Zeitungen Deutschlands ist. Auf den modernen Rotationsdruckmaschinen werden die Zeitungen heute mit bis zu 48 Seiten, durchgehend 4-farbig bedruckt im Rheinischen Format produziert. Pro Exemplar lassen sich dabei bis zu 15 Beilagen zielgruppenspezifisch kommissionieren. Jedes Jahr werden in Augsburg 25.000 t Papier und 350 t Druckfarbe verarbeitet. Dabei müssen alle Automatisierungskomponenten perfekt zusammenarbeiten und natürlich darf schlussendlich auch der Versand nicht zum „Flaschenhals“ werden. Nicht nur modernste Technik beim eigentlichen Druckvorgang, sondern auch bei der Weiterverarbeitung ist deshalb bei der Presse-, Druck- und Verlags-GmbH ein wichtiges Thema. Schließlich ist nichts so alt wie die Zeitung von gestern und Verzögerungen bei der Weiterverarbeitung lassen sich praktisch nicht mehr ausgleichen.

Umreifungsmaschinen mit integriertem Deckblattaufleger

Verantwortlich für die Modernisierung der Versandraumtechnologie war die Schweizer Firma Ferag. Ein wichtiges Thema war die Transportgutsicherung, die hohen Anforderungen an Funktionalität und Zuverlässigkeit genügen sollte. Hier fiel die Wahl auf vollautomatische Umreifungsanlagen aus dem Hause Mosca: An allen 12 Linien sind vollautomatische Umreifungsmaschinen vom Typ SONIXS-TRI mit vorgeschaltetem Laser-Drucker und integriertem Deckblattaufleger im Einsatz.

„Dieser integrierte Deckblattaufleger mit vorgeschaltetem Laser-Drucker für unsere Lieferscheine war für uns ein wichtiges Kriterium für die Auswahl“, erläutert Robert Scheuffelhut, Leitung Weiterverarbeitung bei der Presse-, Druck- und Verlags-GmbH. „Immerhin konnten wir dadurch an jeder Linie zwischen 60 und 70 cm Platz einsparen sowie die jährlichen Druckkosten der Lieferscheine senken. Außerdem wird das Deckblatt sofort nach dem Auflegen durch die Längsumreifung fixiert, kann also nicht mehr verrutschen oder gar verloren gehen. Die Maschine ist außerdem sehr flexibel. Bei Bedarf lassen sich Sonder-Deckblätter auch manuell zuführen und falls einmal ein Lieferschein wieder ausgeschleust werden soll, ist auch das kein Problem.“

Die Längsumreifung schließt direkt am Kreuzleger an. Dabei verhindern die (verstellbaren) integrierten Seitenführungen der Maschinen, dass die bis zu 35 cm hohen Zeitungsstapel vor dem Umreifen verrutschen. „Vor allem bei Zeitungen mit vielen Beilagen ist das von Vorteil“, so Scheuffelhut weiter. Die mit Deckblättern versehenen und längs umreiften Stapel werden anschließend in Folie verpackt und dann von einer weiteren Umreifungsmaschine von Typ SONIXS-TR in Querrichtung umreift.

Ultraschallverschlusstechnik: effizient, energiesparend und zuverlässig

Beide Maschinentypen arbeiten mit modernen Ultraschall-Verschlussaggregaten; einer Technik, die die Augsburger ebenfalls überzeugte: „Dabei waren keineswegs nur die mit den Maschinen realisierbaren hohen Taktzyklen für uns ausschlaggebend“, betont Scheuffelhut. „Beim Heizkeil-Verfahren bilden sich an den Schweißzungen immer wieder Rückstände und Verklebungen, die die Verschlussqualität mindern und dann zusätzliche, meist nicht planbare Wartungsmaßnahmen erfordern.“ Beim Ultraschall-Verfahren ist das nicht zu befürchten, da es keine Aufheizzeiten gibt. Energie wird nur während der reinen Verschlusszeit verbraucht; im Gegensatz zu Heizkeil-Verfahren müssen keine bestimmten Temperaturen gehalten werden.

„Dies alles macht sich deutlich im Energieverbrauch bemerkbar“, führt Scheuffelhut weiter aus. „Wir können zudem die SONIXS-Maschinen in Zeiten mit geringerem Paketdurchsatz im Stand-By-Betrieb laufen lassen. Da das Ultraschall-Aggregat sofort einsatzbereit ist, muss es nur dann aktiviert werden, wenn eine Verschweißung stattfindet. Außerdem sind bei den Umreifungsmaschinen ausschließlich elektromechanische Pressen und Anschläge eingesetzt, wodurch wir uns die sonst erforderliche energie- und kostenintensive Pneumatik sparen können.“

Und last but not least reduziert sich der Energieverbrauch auch dadurch, dass die ausschließlich in den Aggregaten eingesetzten bürstenlosen und praktisch verschleißfreien Gleichstromantriebe mit ausgesprochen hohen Wirkungsgraden arbeiten. Gleichzeitig reduzieren die Direktantriebe die Anzahl der früher üblichen mechanischen Verschleißteile und tragen dadurch dazu bei, den Wartungsaufwand zu minimieren.

Palettenpackpressen mit integriertem Folienwickler

Die Umreifungsmaschinen an den Versandlinien arbeiten mit Geschwindigkeiten von bis zu 30 Umreifungen pro Minute, ließen sich problemlos in den übergeordneten Automatisierungsverbund integrieren und haben sich mittlerweile im praktischen Einsatz bewährt. Am Standort Augsburg ist man mit der getroffenen Auswahl zufrieden und will in Zukunft wieder mit der MOSCA GmbH zusammenarbeiten.

„Auch bei palettierten Druckerzeugnissen werden wir die Vorzüge der Ultraschall-Verschlusstechnik nutzen. Zwei vollautomatische Palettenumreifungsanlagen vom Typ KZV-111 mit integriertem Folienwickler werden in Kürze dafür sorgen, dass die palettierte Ware zuverlässig für den Transport zum Kunden gesichert ist“, erzählt Scheuffelhut. Die vielseitigen Kombianlagen können bis zu 40 Europaletten pro Stunde vierfach in vertikaler Richtung umreifen. Außer dem Folienwickler ist auch eine 2-t-Packpresse integriert.

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