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Liebensteiner Kartonagenwerk GmbH – Exakt auf Kante bei hohem Tempo

Die Anwendungsgebiete für Schutz- und Umverpackungen aus Wellpappe sind nahezu unbegrenzt. Entsprechend lang ist die Kundenliste der Liebensteiner Kartonagenwerk GmbH im Oberpfälzer Plößberg. Für die Transportsicherung ihrer eigenen Produkte setzt das Unternehmen auf Umreifungsmaschinen der MOSCA GmbH. Neuestes Mitglied in der Produktionshalle ist die brandneue Hochleistungsmaschine UATRI-2.

„Die Umreifungsmaschinen werden den unterschiedlichsten Anforderungen im Hinblick auf Produktionsgeschwindigkeit und Transportbündelung gerecht.“

Vom kleinsten Schächtelchen bis zur großen Möbelschutzkartonage, Liebensteiner produziert und liefert alles. Was 1968 im Zweimannbetrieb mit Kleinstmengen von zehn bis 20 Kartons anfing, ist heute ein großes Wellpappverarbeitungsunternehmen, das sämtliche Arbeitsschritte abdeckt, die zur Herstellung von Kartonagen gehören.

Zum Kundenkreis in Deutschland und darüber hinaus zählen vor allem die Automobil- und Zulieferindustrie, die Körperpflegemittelproduktion sowie der Maschinen- und Anlagenbau. Seit gut 30 Jahren führt Bernhard Schön, der Sohn des Firmengründers, den Familienbetrieb. Inzwischen verarbeiten 230 Mitarbeiter für etwa 1.200 Kunden rund 60 Millionen Quadratmeter Wellpappe im Jahr, je nach Bedarf individuell zugeschnitten und vierfarbig bedruckt, in Losgrößen von bis zu 100.000. Zehn Kartonagen-Produktionslinien laufen inzwischen im täglichen Betrieb.

Präzise und sauber umreift

Von einfachen Kunststoffband-Umreifungsmaschinen des Typs RO-MP, die für Kleinaufträge eingesetzt und händisch bedient werden, über vollautomatische Inline-Maschinen des Typs UATRI bis hin zu Palettenpackpressen ist die gesamte Bandbreite aus dem Hause MOSCA bei Liebensteiner im Einsatz.

Die vollautomatische Umreifungsmaschine UATRI-2, wurde speziell für automatisierte Linien mit hohen Produktionsgeschwindigkeiten konstruiert. Liebensteiner erwarb im Rahmen einer Großinvestition 2009 eines der ersten Modelle, das nun seit Februar 2010 in Plößberg steht. Diese Hochleistungsmaschine zeichnet sich durch erhöhte Produktivität, einfache Bedienung und besondere Zuverlässigkeit aus.

Die UATRI-2 umreift bis zu 30 Pakete pro Minute einfach oder doppelt in exakt ausgerichteten Stapeln. Dabei wurden gegenüber dem Vorläufermodell die pneumatischen Antriebe durch betriebskostengünstigere Elektromotoren ersetzt, die nicht nur genauer, sondern auch ruhiger arbeiten. Die integrierte Ausrichtstation sorgt dafür, dass ankommende Stapel von allen Seiten mit Ausrichtplatten einer Presse gerade gerückt und festgehalten werden. Die Stapel verlassen die Maschine deshalb auch bei höchsten Produktionsgeschwindigkeiten kantengenau und sauber umreift.

Erhöhte Produktivität

Dank der vollautomatischen Prozessanbindung sind Rüst- und Stillstandzeiten auf ein Minimum reduziert. Mithilfe einer Online-Datenübernahme von der vorgeschalteten Inlinemaschine  stellt sich die UATRI-2 beim Ausrüsten auf die Dimension der Pakete einer neuen Größe ein. Zwei Spulenhalter machen zudem eine Produktionsunterbrechung mit manuellem Bandspulenwechsel überflüssig. Ist die eine Bandspule abgelaufen, wird automatisch ein neues Band angeschweißt, ohne den Produktionsablauf zu unterbrechen.

Firmenchef Schön ist von dieser Bedienfreundlichkeit beeindruckt: „Früher musste man bei jeder neuen Charge die genauen Abmessungen des zu umreifenden Pakets in den Computer eingeben, damit sich die Maschine darauf einstellen konnte. Bei der UATRI-2 ist das nicht mehr nötig: Sobald das erste Paket ankommt, stellt sich die Maschine automatisch auf die neue Dimensionen ein.“

„Rüstzeiten kann man bei der Maschine in der Kalkulation fast vernachlässigen“, hebt Bernhard Schön hervor.

Zusammenarbeit mit Perspektive

Über die Jahre haben Liebensteiner und MOSCA ein enges Arbeitsverhältnis entwickelt. Konrad Haner, Leiter der Technik bei Liebensteiner, lobt insbesondere die Zuverlässigkeit der MOSCA GmbH, die auch bei gelegentlich auftretenden Problemen greift. Und damit die Maschinen so rund wie möglich laufen, arbeiten das Kartonagenwerk und die MOSCA GmbH vertrauensvoll zusammen: Haner gibt seine Erfahrungen mit neuen Geräten und Verbesserungsvorschläge an die MOSCA GmbH weiter und die MOSCA GmbH revanchiert sich mit entsprechenden Adaptionen, die dann oftmals in Serie gehen. Auch bei der UATRI-2 sind Haner und MOSCAs Ingenieure im Gespräch, um durch feinste Adaption die hoch entwickelte Maschine in Zukunft noch besser machen.

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