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Mosca GmbH
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Die Mailingbox

01.04.2021

2018 wurde bei MOSCA das ONE Service-Konzept eingeführt. Dieses stellt einen weltweit einheitlichen Service sicher und bietet Kunden von Wartungsverträgen über Schulungen bis Umbauten sämtliche Service-Leistungen. Um die Wartungsverträge bei Bestandskunden noch einmal zu bewerben, fand eine Mailingaktion statt, bei der die Auszubildenden maßgeblich beteiligt waren. Neben weiteren Informationsmaterialien sollte der Mailingbox ein Modell einer Palettenumreifungsanlage beigelegt werden, das die Kunden nach Erhalt selbst zusammenbauen können. Mit einem Team aus unterschiedlichen Ausbildungsberufen, sollte dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt und gemeinsam eine kreative Lösung erarbeitet werden.

Projektstart

Noch vor dem Beginn des Projekts wurden in Zusammenarbeit zwischen Service und Ausbildung, die Randbedingungen und Ziele definiert: Das finale Modell der Maschine sollte von Hand falt- bzw. steckbar sein, die Maße sollten sich auf die Größe eines DIN A5-Blattes beschränken und für die 0-Serie wurde eine Stückzahl von 300 sowie ein Budget festgelegt.

Konstruktion und Entwicklung

In der Entwicklungsphase des Projektes wurde im Ausbildungsteam definiert, welche Maschine als Vorlage für das Modell verwendet wird. Aufgrund der Optik fiel die Entscheidung auf die KZV-111 – Sie stellt die typische Form einer Palettenumreifungsmaschine von MOSCA dar. Um das Modell eindeutig mit dem Unternehmen in Verbindung bringen zu können, war es den Auszubildenden besonders wichtig, das Firmenlogo an einer prominenten Position anzubringen, was entweder durch die Bedruckung des Materials oder durch das Lasern eines Blechs umgesetzt werden konnte. Als kleines Highlight planten sie außerdem eine Miniaturpalette, die in der Maschine platziert werden konnte und beispielsweise einen Schreibblock oder Süßigkeiten beinhaltet. Der erste Prototyp für das Modell wurde aus Papier gebastelt. Damit wurde es für die Auszubildenden einfacher, die einzelnen Blechplatinen zu entwerfen und in CAD zu übernehmen. Auch die Auswahl des geeigneten Material beschäftigte die Auszubildenden:  Die Bleche müssen beim Biegen und Stecken angefasst werden und werden eventuell auch überbogen. Es brauchte also einen Werkstoff, der nicht schnell korrodiert, leicht zu biegen aber nicht zu brüchig ist.

Zwischenstand und Versionen des Modells

Aufgrund der Anforderungen an den Werkstoff, fiel die Entscheidung auf die Verwendung von Edelstahl – die ersten Prototypen wurden dann bereits aus diesem Material gefertigt. Durch die Prototypen wurden dann Probleme, die bei der Konstruktion beispielsweise beim Biegen auftraten, gelöst werden. Nachdem das Grundgestell aus vier verschiedenen Komponenten fertig war, gab die Darstellung des Förderelements allerdings weitere Fragen auf. Im ersten Ansatz wurde die Fördereinheit mit Zylinderstiften dargestellt. Aufgrund von Schwierigkeiten bei der Montage, wurde jedoch von dieser Variante abgesehen. Ein weiterer Ansatz zur Darstellung der war das Lasern der Rollen als Negativ. Da es hierbei allerdings zu scharfen Kanten kommt, bei der eine Verletzungsgefahr bestehen könnte, wurde auch diese Möglichkeit verworfen. Nach vielen Tests entschied sich das Projektteam schließlich aufgrund der Anforderung einer einfachen Fertigung und Montage, für das Bedrucken der Rollenbahn. Somit konnte diese schematisch optimal dargestellt werden.

Fertigstellung und Projektabschluss

Final hat sich das Projektteam in Abstimmung mit dem Service für ein vierteiliges falt- und steckbares Modell aus Edelstahl entschieden. Als Kompromiss zwischen Stabilität und Montagefreundlichkeit für den Kunden, wurde eine Blechstärke von 0,5 mm ausgewählt. Nur der tragende Rahmen des Modells musste eine höhere Stabilität aufweisen und wurde daher bereits vorgebogen mitgeliefert. Das MOSCA-Logo wurde auf den Hubwagen des Modells gedruckt, darunter ebenfalls die Telefonnummer und die Anschrift des ONE Service positioniert. Zur einfacheren Montage für den Kunden wurde dem Modell eine Falt- und Montageanleitung beigelegt. Zur weiteren Vereinfachung wurde diese in Kooperation mit dem Marketing auch als Video erstellt.

Mit dem Arbeitsergebnis sind die Auszubildenden sehr zufrieden. Das Modell sieht der echten Maschine sehr ähnlich, ist einfach per Hand faltbar und die Maße des DIN A5 Blattes wurden eingehalten. Das Modell umfasst 122 mm x 130 mm x 163 mm. Das Budget wurde ebenfalls eingehalten, die Herstellkosten lagen sogar noch darunter.

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