Rückblick auf 2025: Mosca reagiert auf anhaltend schwieriges Marktumfeld mit Fokus auf Effizienz
Die Mosca GmbH blickt auf ein Geschäftsjahr 2025 zurück, das von einer starken konjunkturellen Eintrübung geprägt war. Entgegen der Prognosen blieb der erhoffte Aufschwung zum Jahresende aus. Doch es gab auch Highlights wie etwa die Eröffnung des neuen Produktionsstandorts in Malaysia, neue Maschinen und die Teilnahme an Messen im In- und Ausland. 2026 fokussiert CEO Timo Mosca den Blick auf Internationalisierung, Digitalisierung und den strategischen Einsatz von Künstlicher Intelligenz.
Das vergangene Jahr forderte von Mosca eine hohe Anpassungsfähigkeit. Entgegen der ursprünglichen Prognosen blieb eine spürbare konjunkturelle Erholung im zweiten Halbjahr aus. „Wir haben ein Jahr erlebt, das uns in vielerlei Hinsicht gefordert hat. Der erwartete Aufschwung ist marktübergreifend ausgeblieben“, erklärt Timo Mosca. „Die aktuelle Marktsituation erfordert von uns volle Konzentration auf unsere Kernkompetenzen und eine strikte Priorisierung unserer Projekte.“
Malaysia, Messen und Maschinen
Trotz des schwierigen Umfelds investierte Mosca gezielt in seine Zukunftsfähigkeit. Mit der Eröffnung einer neuen Produktionsstätte in Johor, Malaysia, im Juni 2025 stärkte die Gruppe ihre Präsenz in Wachstumsmärkten außerhalb Europas. „Mit den erweiterten Kapazitäten in Johor bekräftigen wir unser Engagement für nachhaltiges Wachstum, enge Partnerschaften und unternehmerischen Weitblick über geografische Grenzen hinweg“, so Timo Mosca.
Auf den Fachmessen des vergangenen Jahres präsentierte Mosca zudem mehrere neue Maschinen und Lösungen, die sich in zunehmend digitalisierte Fertigungs- und Verpackungslinien einfügen. Auf der Fachpack in Nürnberg zeigte Mosca erstmals die beiden leistungsstarken Umreifungsmaschinen SoniXs MCB Speed und SoniXs P7-Connect, die Kunden Effizienz und digitale Features bieten. Auf der LogiMAT in Stuttgart feierte zudem der neue Digital Load Pass seine Premiere. Er beinhaltet alle Informationen zum verwendeten Umreifungsband in einem QR-Code – darunter den Energieverbrauch beim Verpacken sowie den daraus resultierenden CO2-Fußabdruck.
PPWR-Engagement und Projekt-Allianz
Die neue EU-Verpackungsverordnung Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR) prägte ebenfalls: Gemeinsam mit zwölf weiteren europäischen Unternehmen rief Mosca die „Projekt-Allianz Umreifungsbänder“ (PAU) ins Leben und setzte sich für eine Ausnahmeregelung für Umreifungsbänder ein, um unnötige Emissionen und Einschränkungen bei der Transportsicherheit zu verhindern und gleichzeitig nachhaltige Recyclingstrategien zu fördern.
Überschattet wurde das vergangene Jahr vom Tod des Firmengründers Gerd Mosca. „Dank seines Pioniergeists, seinem Mut zur Veränderung und festem Vertrauen in die Menschen hat mein Vater die Grundlage für die Mosca GmbH geschaffen, auf der das Unternehmen heute steht. Dieses Erbe wird auch in Zukunft maßgeblich für die Ausrichtung des Unternehmens sein“, so Timo Mosca.
2026 bringt Einsatz Künstlicher Intelligenz, neue Bandproduktion in Mexiko und weitere Internationalisierung
Das Jahr 2026 markiert das 60-jährige Bestehen der Mosca GmbH. „Wir starten in unser Jubiläumsjahr mit einem sehr realistischen Blick auf die kommenden Monate“, resümiert Timo Mosca. Das bedeutet: Angesichts einer weiterhin verhaltenen Prognose für das erste Halbjahr verzichtet das Unternehmen auf expansive Prognosen und setzt stattdessen auf eine Konsolidierung der eigenen Stärken. Ein zentraler Baustein ist dabei der strategische Einsatz von Künstlicher Intelligenz, um interne Abläufe zu vereinfachen und Ressourcen effizienter zu nutzen.
Gleichzeitig laufen die letzten Vorbereitungen für die neue Bandproduktion in Mexiko, die ab 2026 das gesamte Bandportfolio für den zentral- und südamerikanischen Markt zur Verfügung stellt. Auch in Indien und China will das Unternehmen seine Geschäfte ausbauen. „Wir haben in den letzten drei Jahren schwierige äußere Marktbedingungen in Deutschland und Europa erlebt. Für die nächsten Monate und Jahre wünschen wir uns eine klare Richtung und eine Normalisierung der politischen Rahmenbedingungen, damit wir die Zeichen und Weichen wieder auf Wachstum stellen können“, schließt Timo Mosca.
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